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Merkblatt zur Pflegeversicherung

 Begriff der Pflegebedürftigkeit und der Pflegegrade

Die Neuen Kriterien im Überblick

1      Mobilität 10 %                                                                           

2      Kognitive und kommunikative Fähigkeiten 15%

3      Verhaltensweisen und psychische Probleme 15 %

4      Selbstversorgung 40%

5      Unterstützung beim Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen 20%

6      Gestaltung der Alltagslebens und sozialen Kontakten 15 %

 

Pflegeleistungen  

Pflegegrade

Geldleistung

ambulant

Sachleistung

ambulant

Entlasungsbetrag

ambulant

(Zweckgebunden)

Leistungsbetrag

Vollstationär

 

PG 1

 

---

 

 

---

 

125 €

 

125 €

 

PG 2

 

316 €

 

689 €

 

125 €

 

 

770 €

 

PG 3

 

 

545 €

 

1298 €

 

125 €

 

1262 €

 

PG 4

 

 

728 €

 

1612 €

 

125 €

 

1775 €

 

PG 5

 

 

901 €

 

1995 €

 

125 €

 

2005 €

Kombination von Geld – und Sachleistung

 

Der Pflegebedürftige kann die notwendigen Hilfen nach seinen Bedürfnissen kombinieren. An die Entscheidung ist er 6 Monate gebunden.

Zusätzl. Betreuungs-

leistungen und Entlastungsleistungen

auch nach § 45 b wenn Voraussetzungen

 § 45 a erfüllt sind

Alle Pflegebedürftigen erhalten 125 € monatlich für

®      Besondere Angebote der Betreuung oder hauswirtschaftliche Versorgung wie „Mein Nachmittag“ oder Nachbarschaftshilfe durch Sozialstation

®      Tagespflege/Nachtpflege

®      Kurzzeitpflege

 

 

Kurzzeitpflege

 

Kann bis zu 4 Wochen und bis zu einem Betrag von 1612 € beansprucht werden, wenn dies nicht ausreicht kann der Betrag der Verhinderungspflege eingesetzt werden und bis zu 8 Wochen KZP ermöglicht werden

 

Verhinderung der

Pflegeperson

 

Für die Dauer von bis zu 6 Wochen 1612 €  gibt es häusliche Verhinderungspflege zur Entlastung der Pflegeperson

 

Zusätzlich können 50% der Kurzzeitpflege auf die Verhinderungspflege übertragen werden (806 €)

Pflegehilfsmittel

Hilfsmittel müssen vom Arzt verordnet und von der Pflegekasse genehmigt werden, Hilfsmittel sind Bettschutzeinlagen, Pflegebett, Nachtstuhl, Badewannenlifter, Patientenlifter usw.

Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel wie Einmalhandschuhe, Einmalunterlagen  werden bis zu 40 € pro Monat ersetzt.

Wohnumfeldverbesserung

Zuschüsse für  Wohnumfeldverbesserung gibt es bis zu 4000 €. Zum Beispiel: Verbreiterung von Türen, Austausch von Badewanne in Dusche, Rampen, Haltegriffe

Beratungsbesuche

Wird die Pflege privat sichergestellt, werden bei Stufe I und II 2x jährlich, bei Stufe III 4x jährlich Beratungsbesuche durch einen ambulanten Pflegedienst erforderlich

Pflegepersonen

Die Pflegekasse leistet Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, wenn die Pflegeperson nicht mehr als 30  Stunden pro Woche erwerbstätig ist.


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